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Die Pelletsheizung

Die Pellets-Verbrennungstechnik gibt es seit 15 Jahren und wurde in den USA und Skandinavien entwickelt. Die Pellets-Heizung ist also kein neu entwickeltes Heizungssystem.

Durch eine Förderschnecke oder ein Ansaugsystem werden die Holzpellets automatisch dem Brennerraum des Heizkessels zugeführt. Die Pellets-Heizung hat genauso eine komfortable Ein- und Ausschaltung wie die Öl- oder Gasheizung. Die Pelletsanlage wird durch den Staat gefördert und macht den Umstieg auf regenerative Energie noch leichter.

Was sind Pellets?

Holz ist ein natürlicher Rohstoff. Bäume entziehen in ihrer Wachstumsphase der Luft CO2 und geben dieses bei ihrer Verrottung oder Verbrennung wieder ab. Der CO2-Haushalt für die Umwelt ist bei der Verbrennung von Holz daher ausgeglichen, der CO2-Kreislauf wird wieder geschlossen. Eine zusätzliche Belastung der Umwelt entsteht nicht. Holz ist also ein regenerativer Brennstoff, der nachwächst.

Aus diesem nachwachsenden Rohstoff werden Holzpellets hergestellt. Sie werden aus Holz, Holzschnitzel und Holzspäne ohne Zusatz von Chemikalien oder Bindemitteln unter Druck hergestellt. Die Pellets haben einen Durchmesser von 6-8 mm und eine Länge von 10-30 mm. Die Trocknung erfolgt bereits beim Verarbeiten. Mit einer Restfeuchte von 8%-12% werden sie in Säcken oder mit speziellen Tankwagen ausgeliefert.

Pelletskessel (Bild:pro solar)

 

Aufbau des Pelletkessels


Der Pelletskessel kann z.B. mit einer Schnecke bestückt werden. Die Schnecke zieht die Pellets aus dem Pelletsbunker/ Silo. Die Pellets werden von ihr zum Brennerteller weiter befördert. Durch ein Heißluftgebläse werden die Pellets entzündet. Die Pellets verbrennen und geben ihre Wärme an den Wärmetauscher, in dem das kalte Heizungswasser fließt, ab. Die Abgase werden über ein Abgassystem an die Umwelt abgegeben. Durch die optimale Verbrennung moderner Pelletskessel entstehen nur geringe Verbrennungsrückstände (Asche).

Pelletslagerstätten für die Austragungsschnecke und Ansaugsysteme

Pelletsbunker


Der Pelleltsbunker sollte wie ein Silo beschaffen sein. Vorteilhaft im unteren Teil sind Wände aus glatten Materialien. Für die Abschrägung ist ein Winkel von 35°- 45° ideal. Die Pellets haben dadurch die Möglichkeit in das Ansaug- oder in das Schneckensystem  nachzurutschen. Der Pelletsbunker muss nach heutigen Brandschutzstandart gebaut werden. Gut eignen sich alte Heizöllager, nach Entsorgung der alten Öltanks, für die Pelletslagerung.

Alternativ kann im Pelletsbunker das Austragungssystem Pellets-Maulwurf verwendet werden. Es ist dabei nicht nötig die Wände abzuschrägen, da der Maulwurf sich immer auf der Oberfläche der Pellets bewegt. Der Maulwurf saugt dabei Pellets ein und befördert sie zum Heizkessel. Natürlich müssen auch hier die heutigen Brandschutzbestimmungen eingehalten werden.

Gewebetank (Sacksilo)


Das Sacksilo besteht aus einem Stahlrahmengerüst und einem Gewebesack. Das Sacksilo lässt sich in kurzer Zeit aufbauen und kann direkt neben dem Pelletsheizkessel stehen. Für ihn wird kein gesonderter Raum benötigt. Die Pellets fallen vom Sacksilo in eine Saugbox und werden über ein Saugsystem zum Kessel transportiert.

Erdtank


Der Pelletserdtank ist eine Alternative zu dem Pelletsbunker. Wer im Haus keinen Platz hat, kann die Pellets im Erdtank auf seinen Grundstück im Erdreich lagern. Der Erdtank besteht immer aus Kunststoff oder Betonfertigteilen. Pelletserdtanks müssen vom Hersteller als Pelletserdtank ausgewiesen sein, da in "normalen" Erdtanks Kondenswasser entstehen kann und dadurch die Pellets Schaden nehmen können. Der Erdtank kann mit einem universellen Ansaugsystem oder mit dem Pellets-Maulwurf entleert werden.




Fröling P4 Pellet

Diese Palletsheizung befördert die Pellets mit einer Saugturbine durch Saugschläuche in den Zwischenbehälter.

Diese Palletsheizung erreicht einen Wärmeleistungsbereich zwischen 7,5 und 25 kW, welche sowohl für Niedrigenergiehäusern als auch in Gebäuden mit größerem Wärmebedarf ausreicht. Die evolutionäre Brennwerttechnik erlaubt es, die verborgene Energie der Abgasluft erneuert für den Zusatzwärmetauscher genutzt und dem Heizsystem zugeführt. Dadurch kann ein Kesselwirkungsgrad von über 104% (HI) erreicht werden.


Vor jedem Start der Palletsheizung führt die Heizung einen Selbsttest mit automatischer Fehlerdiagnose zum reibungslosen Betrieb durch. Ebenfalls automatisch erfolgt die Reinigung. Die integrierten Spiralfedern werden bewegt und der Wärmetauscher behält dadurch seinen Wirkungsgrad.


Weitere Informationen zur Palletsheizung Fröling P4 Pallet 8-25 >>>




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